Am 06. August 2025 wurde in Fürth, im Rahmen einer Gedenkveranstaltung, dem 80. Jahrestag der Opfer der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki gedacht. Auch die DJG Nordbayern e.V. hat aufgrund Einladung des Oberbürgermeisters der Stadt Fürth, Herrn Dr. Thomas Jung, an dieser Gedenkveranstaltung teilgenommen.
Am 1985 geschaffenen Mahnmal des Künstlers und Fürther Kulturpreisträgers Kunihiko Kato, das jetzt im Fürther Stadtpark neben der Auferstehungskirche steht, hatten sich viele Vertreter aus Politik und Verbänden, wie auch ein breites Publikum, eingefunden. Der Künstler Kunihiko Kato und seine Frau Inge waren auch langjährige DJG Mitglieder, bis beide in seine japanische Heimat zurückgekehrt sind.
Zu Beginn hat neben Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung auch der aus München angereiste, stellvertretende japanische Generalkonsul, Hiroyuki Yakabe, gesprochen. Ihm, der selbst in Nagasaki geboren wurde, war es ein großes Anliegen, der Opfer zu gedenken und die Wichtigkeit einer kontinuierlichen Erinnerungskultur zu betonen. Nach einer Gedenkminute hat dann auch der Stadtdekan Andrè Hermany den Opfern und deren Angehörige gedacht und für Abrüstung und Frieden in der Welt plädiert. Zum Ende der Veranstaltung wurde durch Frau Gunhild Hartung, die mit einer kurzen Lesung aus dem Buch „Als die erste Atombombe fiel“ dem furchtbaren Schicksal gedacht, als US-amerikanische Bomber über Japan die Nuklearbomben abgeworfen haben. Die sehr zum Nachdenken anregende, aber auch feierliche Veranstaltung wurde anschließend mit vielen Einzelgesprächen, auch über die aktuelle Situation, beendet.
Text und Fotos: Klaus-Jürgen Schiller







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