Am 5. Juli 2026 um 18:30 Uhr veranstaltet die DJG für Nordbayern in der St. Martha Kirche ein Jazz-Konzert mit der Jazz-Gruppe OhSakaYama. Deren Mitglieder sind die renommierten japanischen Jazz-Musiker Akira SAKATA, Maya YAMAO und Masako OHTA.
Ein Erlebnis der besonderen Art erwartet Sie in einer Lesung aus dem alten Text des Heike-Monogatari, begleitet und untermalt mit Klängen von Klavier, Saxophon und Shamisen.
Drei außerordentliche Könner ihres Instruments, die Shamisen-Virtuosin Maya Yamao, der legendäre Jazz-Saxophonist und Performer Akira Sakata, und die in München lebende japanische Pianistin Masako Ohta werden als „Trio Osakayama“ ein einzigartiges Konzert geben. Die Klänge dieser Instrumente werden die Lesung eines Teils des Heike-Monogatari untermalen und damit einen sehr lebendigen Eindruck dieser längst vergangenen Zeit vermitteln.
Programm:
Traditionelle japanische Kurzgeschichten-Erzählung 平家物語 "Heike-Monogatari" mit Improvisation
Traditionelle musikalische Dichtung aus der Edo-Zeit 都々逸 "DoDoitsu"
Japanische Volksmelodie 貝殻節 "Kaigarabushi" mit Improvisation
Traditionelles Shamisen-Solo
Klavier-Solo "Haru no umi" (Komponist: Michio Miyagi, 1894-1956)
"Merry Christmas, Mr. Lawrence" (Komponist Ryuichi Sakamoto, 1952-2023)
"Hibari" mit Improvisation (Komponist Ryuichi Sakamoto, 1952-2023)
"Himawari" (Sunflower) (Komponist Henry Mancini, 1924-1994)
Der 81-jährige Akira SAKATA hat in seiner mehr als ein halbes Jahrhundert währenden musikalischen Karriere viele Länder bereist und das Publikum sowohl in kleinen Live-Clubs als auch in weltbekannten Konzerthallen mit seinen Klängen und Improvisationen begeistert. Dabei setzte er sich immer wieder mit der Frage nach dem "Leben" auseinander. Für ihn bedeutet es: "Den heutigen Tag in vollen Zügen erleben und den Klang des Lebens erklingen lassen". Dazu ist sein Saxophon für ihn das richtige Instrument. (Foto: Akira Sakata)
Maya YAMAO ist in Japan geboren, ihre Familie kam schon früh mit dem Westen und westlicher Kultur in Berührung. Ihr Großvater und ihr Vater waren westliche Maler, ihre Mutter Französischlehrerin. Mit 6 Jahren begann sie mit dem Shamisen-Unterricht. Als sie 7 Jahre alt war, zog ihre Familie nach Frankreich, wo sie Klavier, Stepptanz und Kunstturnen erlernte. Später verband sie japanische Musik mit westlichen Elementen. Auf ihren internationalen Konzertreisen in den letzten Jahren spielte sie oft auch mit lokalen Musikern folkloristische Melodien und Improvisationen. (Foto: Maya Yamao)
Die japanische Pianistin Masako OHTA studierte Klavier in Tokyo und Berlin, und lebt seit 1988 in München. Sie arbeitet als Klang-Performerin und Komponistin, musiziert grenzenlos, interdisziplinär und international. Sie improvisiert, interpretiert und kommuniziert gerne an Tasteninstrumenten in vielen Kollaborationen. Masako OHTA ist Preisträgerin zahlreicher Musik- und Kulturpreise wie des Musik-Förderpreises der Landeshauptstadt München 2018/2019. Sie wurde nominiert für den Deutschen Jazzpreis 2026 in der Kategorie Tasteninstrumente. (Foto: Pinakothek)
Die Musizierenden befinden sich derzeit auf einer Konzertreise in Deutschland. Wir freuen uns, dass wir sie für ein Konzert in Nürnberg am 05. Juli gewinnen konnten.




